Jugendfahrrad

Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren möchten vor allem eins: angesagt und im Trend ihrer Generation sein. Dies betrifft fast alle Bereiche im Leben – sei es nun die Friseur, die Kleidung, der Musikgeschmack oder eben auch das Fahrrad. Da der Führerschein und das Auto meist noch ein Weilchen auf sich warten lassen müssen und das Jugendfahrrad der ständige Begleiter im Alltag, sollte es sowohl den Ansprüchen des Jugendlichen in Bezug auf Sportlichkeit und Coolness als auch den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung und dem Sicherheitsdenken der Eltern Genüge tragen.

Als Jugendfahrrad werden grundsätzlich Fahrräder für Kinder ab einem Alter von 10 Jahren bezeichnet. Die jeweilige Größe und Entwicklung des Kindes spielen bei der Auswahl des Fahrrades eine wichtige Rolle, da auf diese Faktoren die Rahmenhöhe und die Felgengröße der Jugendfahrräder abgestimmt werden. Die normalen Größen bei einem Jugendfahrrad sind 20-24 Zoll. Für die Zukunft sollten außerdem mögliche Wachstumsschübe bedacht werden. Daher sind die Verstellbarkeit von Sattel und Lenkrad in Höhe und Neigung besonders wichtig. Eine Probefahrt auf dem neuen Jugendfahrrad ist unumgänglich, um die Rahmenhöhe auf die Körpergröße des Kindes abzustimmen und die Einstellungen von Lenker und Sattel vorzunehmen. Leichtgängige Bremsen und eine gute Gangschaltung sollten ebenfalls beim Jugendfahrrad als entscheidendes Auswahlkriterium mit einfließen.

Aufgrund ihrer sportlichen Optik sind Mountainbikes bei Jugendlichen besonders beliebt. Beim Kauf Eltern darauf achten, dass eine funktionsfähige Lichtanlage und ausreichende Reflektoren vorhanden sind, sodass nichts gegen einen Einsatz im Straßenverkehr spricht. Bei Kindern um die 10 Jahre ist ein Rahmen mit einem etwas abgesenkten Durchstieg jedoch mehr zu empfehlen, da so ein sicheres Auf- und Absteigen vom Jugendfahrrad besser gewährleistet werden kann.

Die Eltern, die jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, in der Befürchtung ein Vermögen für das Jugendfahrrad ihres Sprosses ausgeben zu müssen, sei gesagt: es gibt auch eine große Anzahl von günstigen Jugendfahrrädern. Ein Vergleich zwischen Händlern vor Ort und Online Shops lohnt sich dabei sicherlich.

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